Vereinsmeisterschaft DLRG Schonungen und "Sportler des Jahres" Ehrung

Im DLRG Ortsverband Schonungen fanden die alljährlichen Meisterschaften im Rettungsschwimmen mit einem neuen Rekord an Teilnehmern statt.


107 Schwimmer stellten sich in spannenden Wettkämpfen der Herausforderung. Schon die jüngsten ab 4 Jahren waren mit großem Einsatz am Start – lautstark angefeuert von den zahlreichen Eltern und Besuchern am Beckenrand. Das ausdauernde Training zahlte sich aus und es wurden hervorragende Ergebnisse erzielt. Der engagierte Einsatz des seit Jahren bewährten Helfer-Teams machte die Veranstaltung zu einem tollen Schwimmfest im proppenvollen Schonunger Hallenbad.

Selbstverständlich war auch die Verpflegung der Schwimmer und ihrer Fans wieder bestens organisiert. Hierfür auch ein großes DANKESCHÖN an die zahlreichen Kuchenbäcker und Helfer.


In verschiedenen Altersklassen traten die Teilnehmer in den Disziplinen des Rettungsschwimmens an. So galt es, die unterschiedlichen Distanzen von 25 Metern bis 200 Metern ( je nach Altersklasse ) im Hindernisschwimmen, kombinierten Schwimmen bzw. Retten einer Puppe und Flossenschwimmen zu absolvieren. Es wurden beachtliche Leistungen erreicht, was den unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Nachwuchsarbeit des Trainer-Teams bestätigte.


Vor der eigentlichen Siegerehrung wurden noch die „ Sportler des Jahres 2018 „ der DLRG Schonungen verkündet. Erwin und Carolin Reuter überreichten jedem der fünf völlig überraschten Jungs der Altersklasse AK 12 ( 9-12 Jahre ) männlich einen Pokal. Max Selinka, Luca Sobotta, Moritz Appelt, Sebastian Halbig und Daniel Moser wurden ausgewählt, da sie das jüngste Team aus Schonungen waren, das sich jemals zur Bayrischen Meisterschaft qualifiziert hat. Trotz riesiger Anspannung schafften sie es, in insgesamt acht Staffeldurchgängen fehlerfrei und somit ohne Punktabzüge zu bestehen. Dabei waren vier Mitglieder der Mannschaft gerade erst neun Jahre alt geworden. Wochenlanges Sondertraining und große Disziplin bei den Wettkämpfen waren die Voraussetzung für diese Auszeichnung.


Nach vier Stunden Wettkampf konnten sich alle Schwimmer über eine Urkunde freuen. Die Medaillen für die 1. – 3. Plätze überreichte erstmalig der Sportbeauftragte der Gemeinde Schonungen Markus Schäfer. Strahlende Gesichter gab es bei den jüngsten „Rettungsschwimmern". Hier durfte jedes Kind eine Medaille in Empfang nehmen.


Die nächste Veranstaltung für die Schonunger Schwimmer ist die Bezirksmeisterschaft am 16.03.19 in Werneck. Dort gilt es, den Pokal „Bester OV Unterfranken“ erfolgreich zu verteidigen.

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Extreme Schneelage in Bayern

 

DLRG Schonungen mit 11 Kameraden im Einsatz

 

Aufgrund der extremen Schneelage in Bayern haben mehrere Landkreise den Katastrophenfall erklärt. Im Landkreis Traunstein hat das dortige Landratsamt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bayern um Unterstützung gebeten. Daraufhin wurden umgehend DLRG-Einsatzkräfte in das Katastrophengebiet entsandt.

 

Bereits seit Tagen sind seit Donnerstagabend, 10.01.2019, bayernweit DLRG-Einheiten punktuell bei entsprechenden Schneelagen im Einsatz. Bisher waren auf Anforderung der Katastrophenschutzbehörde insgesamt rund 500 Kräfte im Einsatz, die inzwischen Großteils nach erfolgreicher Arbeit an ihre Heimatstandorte zurückgekehrt sind. Und am Montag, 15.01.2019, rückten rund 160 neue Helferinnen und Helfer der Wasserrettung nach.

 

Mit dabei im Einsatz waren auch immer Rettungskräfte des Wasserrettungszuges Unterfranken. Die elf Schonungen Kameraden konnte zusammen mit über 40 weiteren Kameraden aus dem DLRG Ortsverbänden Werneck, Gerbrunn, Würzburg und Bad Kissingen den Einsatz bis Montagabend unterstützen.

 

Die im Katastrophengebiet eingesetzten DLRG-Helfer haben insbesondere die Aufgaben, unter spezieller Absturzsicherung Dächer von Schneemassen zu befreien, die eigenen Kräfte sowie Helfer anderer Hilfsorganisationen sanitätsdienstlich abzusichern und Versorgungsfahrten durchzuführen. Die Helfer sind unter anderem mit spezieller Sicherungstechnik zur Absturzsicherung, Schneeschaufeln und Allradfahrzeugen ausgerüstet. Über die umfangreiche Sicherungstechnik verfügt die DLRG aufgrund ihrer Einsätze bei der Wasserrettung, insbesondere an Flüssen und reißenden Bächen.

 

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der DLRG Bayern werden gemeinsam mit den Helfern der weiteren Hilfsorganisationen vorläufig bis mindestens Montagabend, 14.01.2019, im Katastrophengebiet tätig sein. Das weitere Vorgehen wird - je nach Bedarf und Wetterlage – durch die Verantwortlichen vor Ort entschieden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass mindestens bis Mittwoch 16.01.2019 mit Einsätzen zu rechnen ist. Ingo Flechsenhar, Präsident der DLRG Bayern, besuchte am Sonntag die ehrenamtlichen Helfer im Einsatzgebiet. "Die Dankbarkeit der Hausbesitzer ist enorm. Und der Zusammenhalt zwischen den hochprofessionell arbeitenden Helfern aller Fachrichtungen ist großartig", so Ingo Flechsenhar anschließend.

 

Die DLRG Bayern ist ständig im Kontakt mit den Behörden und hat ihnen weitere Hilfe bereits angeboten, so dass auch eine weitere Unterstützung durch den Wasserrettungszug Unterfranken mit tatkräftigen Kameraden aus Schonungen erwartet wird.

 

Mehr: schonungen.dlrg.de und bayern.dlrg.de

 

 
 

DLRG Schonungen beim Drei-Königs-Schwimmen

Am 06.01.2019 fand in Würzburg das traditionelle 3 Königsschwimmen der DLRG Bezirk Unterfranken statt.

Seit Jahren gehört es zur Tradition das auch die SEG der DLRG Schonungen zur Absicherung der Schwimmstrecke nach Würzburg fährt.

Nichts für Warmduscher sind die Bedingungen bei dieser Veranstaltung, bei 4 Grad Wassertemperatur und 5 Grad Lufttemperatur sind 75 Rettungsschwimmer der DLRG in den Main gesprungen, darunter auch ein Schwimmer aus Schonungen.

Stefan Seufert nahm die Herausforderung an und zeigte das auch die Rettungsschwimmer aus Schonungen im kalten Wasser bestehen können.

Eine Fettcreme gegen die Kälte ins Gesicht gerieben, den Neopren-Anzug und die Schwimmflossen angezogen, das Herz in die Hand genommen und rein ins Wasser. Dicht ist die Schwimmbekleidung nicht. Das Wasser dringt ein und steht wie ein dünner Film zwischen Anzug und Haut. Es erwärmt sich durch die Bewegung und hält warm – theoretisch.

Der Schonunger Schwimmer war auf der langen Strecke (5 Kilometer) unterwegs und konnte nach 1 Stunde und 10 Minuten an der Löwenbrücke wieder aus dem Wasser, wobei er von vielen Zuschauern mit einem großen Beifall empfangen wurden.

Nicht viel wärmer war es auf dem Rettungsboot. Da die Schifffahrtsstraße nicht gesperrt war galt es die Schwimmer vor den großen Booten zu schützen und auch ermüdete und vor allem unterkühlte Teilnehmer zu bergen. Erfreulicherweise mussten die Rettungskräfte nicht eingreifen und alle Schwimmer haben unbeschadet das Ziel an der Löwenbrücke erreicht.

 

Die Einsatzleitung – Land hatte in diesem Jahr der Schonunger Technischer Leiter des Bezirkes Unterfranken Renè Wagenhäuser, unterstützt wurde er an Land vom Technischen Einsatzleiter des Ortsverbandes Schonungen Niklas Hock und Felix Pulvermüller. Als Bootsbesatzung waren Erwin Reuter, Wynona Grebner, Kai Flierenbaum und Robin Jung im Einsatz.